20 Euro abgeknöpft

Junge Asylwerber überfallen Teenager auf Bahnhof

Erschreckend! Zwei sehr junge Asylwerber im Alter von elf und dreizehn Jahren haben in der Nacht auf Samstag beim Hauptbahnhof Linz einen 17-Jährigen überfallen. Die Nachwuchsverbrecher täuschten vor, ein Messer zu haben, und knöpften ihrem Opfer 20 Euro ab. Die kriminellen Kinder wurden von der Polizei gefasst. Erst kürzlich wurde eine Räuberbande um einen elfjährigen Russen entlarvt!

Der Überfall ereignete sich beim „Kärntner Auge“, dem unterirdischen Durchgang am Linzer Hauptbahnhof, der seit der Flüchtlingskrise zum Tummelplatz finsterer Gestalten geworden ist. Nach etlichen Vorfällen und Krisensitzungen von Politikern und Exekutive war es zu Sicherheitsmaßnahmen gekommen und relative Ruhe eingekehrt, dennoch zieht die Passage weiter viele Migranten an.

„Stechen dich ab“
Am Samstag um 2 Uhr früh trieben sich dort ein erst elf Jahre alter Bub aus Afghanistan und ein 13 Jahre alter Iraker herum. Das Duo überfiel einen 17-jährigen Linzer, täuschte seinem Opfer dabei vor, ein Messer eingesteckt zu haben und forderte Geld - sonst würden sie ihn nämlich abstechen. Der natürlich eingeschüchterte Teenager ließ sich auf keinen Raufhandel ein, rückte 20 Euro heraus. Mit der Beute flüchteten die Buben. Der 17-Jährige verständigte die Polizei. Der Elfjährige und sein zwei Jahre älterer Komplize konnten kurz darauf bei der Unionkreuzung gestellt werden.

Für ein gerichtliches Nachspiel sind die beiden Kleinkriminellen zu jung. Wie auch kürzlich sechs Mitglieder einer siebenköpfigen Räuberbande, die in Pasching auf einen elfjährigen Russen aus Linz hörte. Drei Russen (zwei Elf- und ein Zwölfjähriger), ein Linzer (13), ein Burgenländer (14), ein Bosnier (13) und ein Serbe (17 - er ist als einziges Bandenmitglied strafmündig) hatten einen 13-Jährigen überfallen und verprügelt.

Christoph Gantner, Markus Schütz/Kronen Zeitung

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