Flüchtling ausgerastet

Mann attackiert Schaffner, Polizei

Schutz vor angeblicher Verfolgung in seiner Heimat suchte ein Afghane in Österreich - und „dankte“ es mit Attacken und Drohungen gegen einen ÖBB-Zugbegleiter sowie die einschreitenden Polizisten. Jetzt hätte sich der 26-Jährige in Eisenstadt vor Gericht verantworten sollen. Doch der Flüchtling schwänzte seinen Prozess.

Sein Asylantrag wurde abgelehnt, doch Österreich gewährte Abdelwasil E. subsidiären Schutz. Bei einer Zugfahrt ins Burgenland wurde der Flüchtling von einem Schaffner kontrolliert. Da der 26-Jährige keinen Fahrschein hatte, verlangte der Zugbegleiter den Ausweis des Mannes und verständigte die Polizei. Da rastete der Afghane aus. Er bedrohte und beschimpfte den ÖBB-Mitarbeiter und beruhigte sich auch nicht, als drei Beamte einschritten. „Daher sprachen die Kollegen schließlich die Festnahme aus“, heißt es von der Exekutive.

Dabei drohte der tobende Asylwerber lautstark damit, dass „Allah alle töten“ werde, und verletzte auch noch einen der Beamten. Zu seinem Prozess in Eisenstadt war E. dann auch erst gar nicht erschienen. Sein Pflichtverteidiger stand sprichwörtlich „auf verlorenem Posten“. Das Urteil in Abwesenheit: sechs Monate bedingt - noch nicht rechtskräftig.

Kronen Zeitung

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